Hapimag Jahrsgebühren

Wofür zahlen wir die Jahresgebühren?

Lesezeit: 2 Minuten

Jährlich flattert uns die Rechnung über die Jahresgebühr ins Haus.

Aber haben Sie sich schon einmal überlegt, wofür Sie als Aktionär überhaupt eine Jahresgebühr bezahlen?

Stellen Sie Ihre Fragen, sagen Sie uns, wie Sie das in Ihren Augen sehen, was sollte anders sein?

Seit dem Beginn des neuen Jahrtausend gabe es um die Jahresgebühren für eine Hapimag Aktie stets eine laute und heftige Diskussion. Regelmäßig wurde die Jahresgebühr erhöht, teilweise um ein Vielfaches der Inflationsgebühr. Wir Aktionäre hatten das Gefühl, diesem Treiben des damaligen Verwaltungsrates hilflos ausgesetzt zu sein. Die ursprünglichen Knebelverträge ermöglichten der Hapimag Führung, eine Pipeline in unsere Geldbörsen zu legen.

Zwischenzeitlich hat sich die Situation wesentlich verbessert, das neue Management hat seit fünf Jahren die Jahresgebühren stabil gehalten. Aber ist Ihnen eigentlich bewusst, wofür sie diese Jahresgebühren bezahlen und wofür die Jahresgebühr verwendet werden soll. Im Bild links sehen Sie die Aufteilung des Kuchens im vergangenen Jahr.
Immerhin gehen doch 40 % davon für die Abschreibungen auf. Das ist Geld, das in Renovierungen fließen muss, damit soll der Wert unserer Investion lagfristig erhalten bleiben.

 Wenn wir die Jahresgebühr bezahlt haben, erhalten wir unsere Dividende in Form von Wohnpunkten.

Die Wohnpunkte haben zwar nicht unmittelbar etwas mit der Jahresgebühr zu tun, sie stehen und zu dafür dass wir eine oder mehrere Aktien besitzen. In den früheren Jahren haben wir pro Aktie und Jahr zwölf Wohnpunkte erhalten. Als Hapimag die tageweise Buchungsmöglichkeit eingeführt hat, hat man auch die Anzahl der Wohnpunkte von zwölf auf 60 erhöht. Angeblich um die Verrechnung bei tageweise Abbuchung zu vereinfachen. Die Logik, warum man ausgerechnet 60 Punkte gewählt hat, (und nicht etwa 70 oder 49) war nicht ganz klar, denn eine Woche hat sieben Tage und 60 Wohnpunkte lassen sich wohl nur schwer durch sieben teilen.
Obwohl also die Punkte-Anzahl nichts mit der Jahresgebühr zu tun hat, hat sich die noch eingebürgert, den Wert eines Punktes (zumindest innerhalb der Aktionärsgemeinschaft) dadurch zu errechnen, in dem man die Jahresgebühr durch die Anzahl der Punkte dividiert. Damit ergibt sich grob gerundet ein Punktwert von € 5,40, wenn man die diejährige Jahresgebühr zur Berechnung heranzieht.

Aber ist eine derartige Kalkulation eigentlich richtig? Stellt dieser Wert tatsächlich den Wert eines Wohnpunkte dar? Oder liegt der möglicherweise viel höher oder auch niedriger, je nachdem wie viele Aktionäre ihre Punkte tatsächlich für einen Urlaub einsetzen.  Und wenn Sie drei oder mehr Aktien besitzen, erhalten Sie einen Rabatt auf die Jahresgebühr. Für die Berechnung der tatsächlichen Kosten eines Hapimag Urlaubs müssen auch solche Faktoren mit berücksichtigt werden.

Was meinen Sie? Schreiben Sie unten Ihre Meinung!

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2 Kommentare
  1. Urs Steiger
    Urs Steiger sagte:

    Eine Dividende die mit den Jährlichen Punkten nict mal eins zu eins aufgegolten werden ist doch fraglich.
    Eine Aktie die beim Kauf CHF 6’000.00 gekostet hatte ergibt 60 Punkte ein Punkt kann mit ca. CHF 5.00 verkauft werden das ist nach meiner Rechnung CHF 300.00 also weniger als die Jahresgebühr. Mit solchen Bedinungen kann man keine Aktien im grosen Steil verkaufen.
    Wen eine Aktie gekauft wir so möchet man doch einen Gewinn erzielen egal ob in Naturellerform oder Geld. Alle Aktionäre die eine Aktie in diesen Jahren gekauft haben wo sie zwischen CHF 5’000.00 und CHF 6’000.00 gekostet hat sin doch die beschissenen da sie diese Aktien auch gar nicht mehr verkaufen können ohne hohen Verlust. Fazit Aktien Kauf bei Hapimag ist nicht Lukratiev.

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    • Frank Dorner
      Frank Dorner sagte:

      Hallo Herr Steiger!
      Natürlich haben Sie vollkommen recht. Die meisten vons uns Aktionären haben damals einen Knebel-Vertrag unterschrieben, ohne wirklich zu wissen, was sie da unterschrieben haben. Zu Beginn war das wie ein Pyramidenspiel, es lief hervorragend und mit dem überzogenen Preis für Aktien der neuen Aktionäre konnte die alte Hapimag Führung jahrelang auf unsere Kosten in Saus und Braus agieren. Verschleuderung des Immobilienvermögens und extrem überteuerte Neuanschaffungen und andere Mißwirtschaft führten (trotz enormer Steigerung der Jahresgebühren) in den Jahren 2000 bis 2018 zu angehäuften Verlustevon zumindest € 500 Millionen. Das nun seither neue Management musste mit dieser Situation erstmal zurechtkommen. Wir sind aber überzeugt, dass nun die richtigen Leute am Werk sind und das Schiff Hapimag wieder auf Erfolgskurs führen können. Das geht aber nicht von heute auf morgen, Sparpakete, Stabilisierung der Jahresgebühren, Renovierungen und viele weitere kleine Schritte sind notwendig, um die Aktionäre wieder überzeugen zu könne n und neue Aktionäre zu gewinnen. Wir rufen daher jeden Aktionäre auf, mit Ideen Vorschlägen und konstruktiver Kritik zum Gelingen beizutragen.

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