Unsere Umfrage zur steigenden Punktebelastung:
Das Ergebnis gibt es hier als PDF! Ergebnis Umfrage Punktebelastung
Unser Kommentar:
Die Verlängerung des Punkteverfalls wurde überwiegend (80%) positiv aufgenommen. Hapimag hat die Evaluierung dieser Verlängerung in der GV zugesagt. Wir warten gespannt auf das Ergebnis. Wir glauben, dass diese Aktion generell dafür gesorgt hat, dass weniger Punkte verfallen. Auch von einigen Resort kommen dazu positive Stimmen. Jene Resorts, die im April geschlossen haben, erwarten sich bei einer Verlängerung auch in Zukunft mehr Buchungen für Mai und Juni.

Einer Erhöhung der Punktebelastung wird nur zugestimmt, wenn dabei auch neue Investitionen getätigt wurden. Generell abgelehnt wird aber eine Punkteanpassung auf Grund der Attraktivität oder touristischer Trends.
Bemerkenswert sind einige der „sonstigen Anmerkungen“. Aber lesen sie selbst: Ergebnis Umfrage Punktebelastung

Stand der Diskussion vor der Umfrage (Ausgangssituation):
Steigende Punktebelastung, wann und wieviel ist akzeptabel?
Hapimag hat die Punktebelastung in einzelnen Resorts (besonders nach Renovierungen) teilweise kräftig angehoben, bei einigen weniger gefragten Anlagen gab es auch Reduktionen.
Hapimag sagt dazu, die Punktepreise orientieren sich an der Belegung der Resorts, der Attraktivität vor Ort sowie touristischen Trends und werden entsprechend angepasst. Durch eine Renovierung werden die Wohnungen deutlich attraktiver und verfügen über mehr Komfort und teilweise auch zusätzliche Ausstattung, daher sei eine Erhöhung der Punktebelastung gerechtfertigt.
Wenn also eine Destination gerade besonders gefragt ist, oder (mit den von uns bezahlten Jahresgebühren renoviert wurde) kostet es bei der Buchung mehr Punkte.
Lesen Sie dazu auch: Punktebelastung, Jahresvergleich 22/23
Dazu argumentiert Hapimag unter anderem wie folgt:
„Die Punktepreise und Saisonzeiten orientieren sich an der Belegung der Resorts, der Attraktivität vor Ort sowie touristischen Trends und werden periodisch geprüft und angepasst. Es kann durchaus sein, dass in gewissen Resorts Punkteerhöhungen oder -reduktionen vorgenommen werden. So wurde die Punktebelastung beispielsweise für die Buchungsperiode 11/22 – 10/23 in Winterberg und Unterkirnach in der B-Saison um je 1 Punkt erhöht und in den beiden City Resorts Budapest und Prag hingegen in der B- und C-Saison um je 1 Punkt reduziert. Die aktuellen Erhöhungen helfen, die damaligen Reduktionen wieder zu kompensieren.
In den Resorts St. Michael und Paguera sind die Punkteerhöhungen aufgrund von werterhöhenden Investitionen vorgenommen worden. In St. Michael wurden beispielsweise die Bäder vergrößert und in Paguera werden die Rezeption, die Restaurants und der Indoor Pool komplett neu gestaltet sowie eine Sauna eingebaut. Dank diesen Anpassungen sind die Resorts nun um einiges attraktiver und kundenfreundlicher. Es ist zudem zu berücksichtigen, dass die Renovierungen aufgrund der stark gestiegenen Baukosten nicht mehr vollständig durch die bisherigen Punktepreise gedeckt sind.
Generell entspricht es der Geschäftspolitik der Hapimag, das Punkteangebot bestehender Hapimag Resorts gesamthaft nicht zu verändern, außer bei werterhöhenden Investitionen (z.B. in Paguera und St. Michael).“
Diese Aussage stimmt nur teilweise, so z.B. wurden einige Appartements in St. Michael gar nicht renoviert und trotzdem um 20% teurer! Ist eine derartige gewinnorientierte Steuerung berechtigt und sinnvoll, um die Nachfrage über den Preis zu steuern? Müssen wir uns von den seinerzeitigen genossenschaftlichen Gedanken: „Gemeinsam investieren, gemeinsam genießen“ endgültig verabschieden?

